April ist der Monat der Krebskontrolle: Die neuesten Ernährungsnachrichten zur Krebsprävention

Die 100. Tagung der American Association for Cancer Research betonte die Rolle der Ernährung bei der Reduzierung des Krebsrisikos. Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Menschen diesem Rat folgen sollten.

  • Essen Sie mehr Obst und Gemüse: Eine Studie mit 452,755 Personen in Europa zeigte einen starken Zusammenhang zur Senkung des Darmkrebsrisikos um 24 %.
  • Angebranntes Fleisch vermeiden: Krebserregende Verbindungen entstehen, wenn Fleisch bei hoher Temperatur gekocht und verkohlt wird. Eine Bevorzugung von extrem gebräuntem Fleisch erhöhte das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs um 60 %. An der Studie nahmen 62,581 Probanden teil, die Angaben zu ihren Kochvorlieben machten. Der Bauchspeicheldrüsenkrebs ist oft schnell tödlich.

Eine zweite europäische Studie zeigte, dass eine hohe Aufnahme von stark gebräuntem Fleisch das Darmkrebsrisiko erhöht, das Marinieren von Fleisch in Bier oder Wein vor dem Kochen jedoch die Bildung krebserregender Verbindungen reduziert.

  • Wählen Sie Lebensmittel, die reich an Flavonoiden sind: Wissenschaftler des Brigham and Women's Hospital haben herausgefunden, dass Flavonoide, in Pflanzen natürlich vorkommende Antioxidantien, dazu beitragen, die Zellen vor Schäden zu schützen. Apigenin, ein Flavonoid, das in Lebensmitteln wie Tomatensauce, Sellerie, Petersilie und Rotwein vorkommt, schützt Frauen vor Eierstockkrebs.

Achten Sie darauf, Brokkolisprossen mit einzubeziehen. Frische Brokkolisprossen haben eine hohe Konzentration an Sulforaphan-a, viel höher als bei reifem Brokkoli. Sulforaphan ist ein starkes Antibiotikum, das Helicobacter pylori bekämpft, ein Bakterium, das bekanntermaßen Gastritis, Geschwüre und möglicherweise Magenkrebs verursacht. Acht Wochen lang nur 2.5 Unzen pro Tag zu essen, zeigte eine deutliche Reduzierung der Bakterien.